| Daten
und Fakten Gründungsjahr: 1916 Zahl der kfd-Mitglieder: 177.356 Zahl der Pfarrgemeinschaften: 563 Zahl der Dekanate/Bezirke: 36 Kreisdekante: 8 Internet: www.kfd-muenster.de E-Mail: kfd@bistum-muenster.de |
Ansprechpartnerin im Sekretariat: Christiane Gerlich, Tel: (02 51) 495-471, E-Mail: kfd@bistum-muenster.de |
Ansprechpartnerinnen Cilli Scholten, kommissarische Leiterin des Referates Frauenseelsorge, Tel: (02 51) 49 54 71 Gabriele Koetz, Diözesanleitungsteamsprecherin, Tel: (0 54 51) 62 46 |
Borken/Münster. „Offen für neue Wege“, Motto und Programm zugleich für die Delegiertenkonferenz der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, des größten Frauenverbandes im Bistum Münster.
Und dass sie neue Wege in die Zukunft gehen wollen, dokumentierten die gut 120 Delegierten eindrücklich: zum einen mit der Verabschiedung einer neuen Satzung, die die Umwandlung von einem Dachverband in einen zukunftsorientierten Mitgliederverband ermöglicht, und zum anderen mit der Wahl der ersten Geistlichen Leitern. Cäcilia Leenders-van Eickels wird ab dem 01. Januar 07, gleichberechtigt mit dem Diözesanpräses Stephan Wolf, spirituelle und geistliche Impulse in den Verband geben und zugleich Ansprechpartnerin für Lebens und Glaubensfragen sein.

Diözesanleitungsteam
der
Kfd (DLT)
V.l.n.r.: Judith Everding, Gabriele Haarmeyer, Cilli Scholten, Anette
Köper, Ursula Kramer, Gisela Reckmann, Gabriele Koetz, Elisabeth
Köster, Cäcilia Leenders-van Eickels, Stephan Wolf –
Präses (Foto: Teunissen)
„Ich bin ein Novum – eine geistliche Leiterin hat es in der 90-jährigen Geschichte des kfd-Diözesanverbandes noch nicht gegeben, und das reizt mich besonders“, so die 47-jährige Pastoralreferentin und vierfache Mutter aus Recklinghausen.
In Zeiten großer kirchlicher Umstrukturierungen sieht sie besondere Chancen für einen Frauenverband, kleine Räume zu bieten, die jede Frau mit ihren Talenten zur Entfaltung kommen lassen. „Ich stehe für Bewegung und die habe ich hier erlebt, lebendige, kreative Frauen, mit denen ich gerne zusammenarbeiten möchte.“ Mit nur vier Enthaltungen stimmten die Delegierten fast einstimmig für die humorvolle neue Geistliche Leiterin, die in ihrer wenigen Freizeit bei der Frauenkabarettgruppe „Die Schlampampen“ mitwirkt… „das erdet meine sonstige Arbeit ungemein“, so Leenders-van Eickels.
Judith Everding aus Münster-Amelsbüren wurde ebenfalls neu ins Diözesanleitungsteam gewählt. Sie möchte als erwerbstätige Mutter besonders ihre Erfahrungen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Verband einbringen.

V.l.n.r.: Judith Everding, neu gewähltes Mitglied im Diözesanleitungsteam, Cäcilia Leenders-van Eickels, erste Geistliche Leiterin des kfd Diözesanverbandes (Foto: Teunissen)
„Und dass daneben auch noch Zeit bleibt für ein ehrenamtliches Engagement, das Spaß macht und persönliche Weiterentwicklung ermöglicht, möchte ich besonders jungen Frauen nahe bringen“, so Everding.
Acht neue Schwerpunkte: Eine-Welt-Arbeit, Gesellschaftspolitik konkret, Öffentlichkeitsarbeit, Frauenfragen-Familienfragen, Leben aus dem Glauben, Schöpfungsverantwortung, Persönlichkeitsentwicklung und musisch-literarisch-kreative Angebote werden die Arbeit des Verbandes bestimmen. Maßgebend und zukunftsweisend für die inhaltliche Ausrichtung des Verbandes und zur Unterstützung des Diözesanleitungsteams wurden die Arbeitskreise in der neuen Satzung verankert.
Sehen Sie hier weitere Fotos von der Delegiertenkonferenz.
Marita Teunissen
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
„Einander Weggefährtin sein" – ca. 2000 Frauen kamen am 27. August zum Annaberg
Münster. Petrus meinte es nicht gut mit den ca. 2000 Frauen, die anlässlich des 90-jährigen Bestehens des kfd-Diözesanverbandes Münster am Sonntag auf den Annaberg gekommen waren. „Doch wir Frauen sind ja nicht aus Zucker“, kommentierte Gabriele Koetz, die Sprecherin des Diözesanleitungsteams die Wetterkapriolen.
Aus dem ganzen Bistum waren die Frauen größtenteils per Bus nach Haltern angereist. An sechs unterschiedlichen Stationen wurden sie dort von Halterner kfd-Mitgliedern empfangen, um zusammen zum Annaberg zu wandern. “Wir haben uns für den Annaberg entschieden, weil er der zentralste Wallfahrtsort im ganzen Bistum ist“, erläutert Stephan Wolf, der Präses der kfd. „Einander Weggefährtin sein“ – so lautete das Motto der Wallfahrt. „Im Vordergrund soll stehen, dass Raum für Begegnungen geschaffen wird.

Die Gruppen kommen ja aus den unterschiedlichsten Orten und sollen neben gemeinsamen Gebeten auch Zeit zum Reden und Austauschen haben“, so nochmal Gabriele Koetz. Literarische Wegzehrungen gab es von der Coesfelder Schriftstellerin Petra Fietzeck, die Gedanken und Gefühle zu Psalmen vortrug. Doch das verbindende Element an diesem Tag war die Musik. Dafür sorgten der Projektchor unter Leitung von Mechthild Schlichtmann und die vielen Kehlen, die zu "Wir feiern ein Fest" und der Uraufführung des neuen Anna-Lieds mit einstimmten.
Für das
Open-Air-Event hatten sich die
Verantwortlichen jede Menge einfallen lassen.
„Geben Sie uns ein Gesicht“ fordert die kfd an einem von vielen
Informationsständen. „Hier können die Frauen einen von neun
Schwerpunkten, wie z.B. Persönlichkeitsentwicklung oder
Gesellschaftspolitik ankreuzen. „Von uns werden sie dann über den
Bereich genauer informiert und gezielt zu Veranstaltungen eingeladen,“
erklärt Koetz. An einem anderen Stand konnte jede Frau auf dem
Altartuch unterschreiben, dieses lag später im Gottesdienst mit
Bischof Dr. Reinhard Lettmann als Symbol der Gemeinsamkeit auf dem
Altartisch
Ein Signal in
Richtung Fairer Handel setzt die
kfd mit dem Verkauf vom „kfd-Kaffee“, nebst zugehörigem
kfd-Kaffeepott und mit der Unterstützung der kolumbianischen
Initiative „Proyecto Flores“. Olga Ortiz, Leiterin dieses Projektes",
zeigte auf, wie sich das Engagement für Entwicklungshilfe
ausdrückt. Das Projekt unterstützt Arbeiterinnen des
industrialisierten kolumbianischen Blumenanbaus dabei, ihre Rechte
durchzusetzen. Hilfe bekommen sie dabei von der kfd-Kampagne "Rosige
Aussichten" für einen fairen Blumenhandel.
Sehen Sie hier Fotos von der Wallfahrt.
Marita Teunissen
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
